Erneut schwerer Crash auf der A5: Klein-LKW kracht in Stauende - Fahrer in Lebensgefahr

S. App/Einsatz-Report24.de
S. App/Einsatz-Report24.de

(ER24/ots) - Durch den Rückstau des morgendlichen Brandeinsatzes auf der BAB5, kam es am Mittwochmittag gegen 12.35 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall am Stauende, bei welchem der 46-Jährige Fahrer eines Klein-LKW lebensgefährlich verletzt wurde.

 

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Waghäusel und Kronau wurden am Mittwochmittag gegen 12.35 Uhr zu einem schweren LKW-Unfall auf die Bundesautobahn BAB5 zwischen der AS Kronau und dem Rasthof Bruchsal alarmiert.

 

Der 46-Jährige Fahrer eines Klein-LKW befuhr die BAB5 auf der rechten Fahrspur in Fahrtrichtung Basel. Zwischen der AS Kronau und dem Rasthof Bruchsal übersah er vermutlich das Stauende und krachte in das Heck eines vor ihm stehenden Sattelzuges. Der Aufprall war hierbei so enorm, dass die Fahrerkabine des Klein-LKW massiv eingedrückt wurde.

 

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war der 46-Jährige schwer im Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer hatten bereits ganze Arbeit geleistet und versucht einen Zugang zum Fahrer zu bekommen und diesen zu betreuen.



Mit hydraulischem Rettungsgerät, dem Rettungszylinder und der Seilwinde konnte der Fahrer schließlich mit lebensgefährlichen Verletzungen gerettet werden. Er kam anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik.

 

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Kronau und Waghäusel waren mit einem Rüstzug und 25 Einsatzkräften im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Rettungshubschrauber unter der Leitung des organisatorischen Leiters Daniel Bauer vor Ort. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagen vor Ort.

 

Probleme bereitete mal wieder die Rettungsgasse. Sattelzüge standen dicht aneinandergereiht auf der mittleren und linken Fahrspur. Wohnmobile teilweise auf der linken Fahrspur. Für die Einsatz- und Rettungskräfte, sowie Bergefahrzeuge war teilweise kaum ein Durchkommen möglich. Warum die Bildung einer Rettungsgasse noch immer ein so großes Problem darstellt, bleibt ein Rätsel. (OTS/Feuerwehr/Polizei)